In der Ausgabe 11 von BUB 71 (2019) beschäftigt sich ab Seite 660 ff. ein informativer Artikel von Ulrike Kraß (Leitung Stadtbibliothek Freiburg i.Br.) unter dem Titel „Lebendige Kraft der Gesellschaft!“ mit der Entstehung und der gesellschaftspolitischen Relevanz des IFLA/UNESCO Manifests Öffentliche Bibliotheken, welches 1994 vor 25 Jahren in seiner letzten Fassung entstand und in 27 Sprachen vorliegt. Neben der Aussage, dass Bibliotheken Orte des lebenslangen Lernens in einer demokratischen Gesellschaft sind, finden sich auch Aspekte zu Inklusion und Chancengleichheit und seit 2009 Ergänzungen zum technologischen Wandel und zur Digitalisierung.
Das Manifest ist Grundlage für viele Grundsatzpapiere, so auch die Richtlinien für Öffentliche Bibliotheken, findet vielfach einen Bezugsrahmen für die Forderungen von Bibliotheken und fand Eingang in nationale Bibliotheksgesetze, wie u.a. in Norwegen, Kenia und Kanada. Darüber hinaus ist das Manifest nach wie vor hochaktuell. Jede Bibliothek kann es nutzen, um im eigenen Umfeld Lobbyarbeit zu betreiben, schreibt Kraß.






tigsten Veranstaltungen wurden gestreamt und erreichten so weltweit ihr Publikum. Vor Beginn des Kongresses fanden bereits 20 sogenannte Satellitenkonferenzen statt. Fast 200 Poster, 14 davon von deutschen Teilnehmenden, wurden präsentiert sowie 30 Kurzvorträge als ‚Lightning talks‘. 14 Partner aus Deutschland, Verbände und Einrichtungen beteiligten sich an dem deutschen Gemeinschaftsstand, den das Goethe-Institut Athen organisierte und der unter dem Motto ‚German Libraries: Informative. Innovative.Inspiring‘ stand. Die neue
ecognises her contribution to IFLA’s Governing Board and IFLA’s organisational development and financial sustainability.