Onlineseminar am 1. Juli: Zusammenarbeit in der Pandemie und Perspektiven deutscher IFLA-Präsidentschaft

Wie geht internationaler Bibliotheksaustausch in Zeiten von Reise- und Kontaktbeschränkungen? Gerade die Corona-Krise zeigt die Bedeutung des internationalen Fachaustauschs. Das kostenlose Onlineseminar stellt diese und weitere aktuelle Themen und Entwicklungen, Strukturen und Gremienarbeit aus dem internationalen Bibliotheksverband IFLA vor.

Die derzeitige designierte IFLA-Präsidentin Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, wird ihre Vorbereitungen  für ihre zweijährige Amtszeit als Präsidentin des weltweit operierenden Verbandes erläutern, die im August 2021 beginnen wird und nach Rotterdam blicken, wo im August 2021 der nächste IFLA-Weltkongress stattfinden wird.

Referentinnen:

• Barbara Lison (IFLA President-Elect 2019-2021, Vorsitzende des IFLA-Nationalkomitees   Deutschland)
• Hella Klauser (IFLA-Aktive, Sekretariat des IFLA-Nationalkomitees Deutschland)
• Sandra Dirks (sandra-dirks.de), Moderatorin

Zeit: 1. Juli 2020, 11:00 bis 12:00 Uhr

Zur Anmeldung

Die Folien und der Mitschnitt des Onlineseminar sind im Anschluss in der Online-Akademie des Deutschen Bibliotheksverbandes dbv abrufbar.

Newsletter der Sektion CPDWL vom Juni 2020

In ihrem aktuellen Newsletter vom Juni 2020 gibt die Sektion für Weiterbildung der IFLA einen Einblick in ihre teils virtuelle Arbeit der letzten Monate, Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern der Sektion, weitere Infos zum geplanten Coaching-Lehrgang (siehe Meldung hier auf dem Blog vom 10.06.), Verschiebungen von Teilen des geplanten Weltkongressprogramms von 2020 auf das nächste Jahr in Rotterdam 2021, Weiterbildung in Zeiten von Corona und die Ankündigung eines Onlineseminar am 14. Juli zum Thema Umgang mit Stress am Arbeitsplatz.

Ab Seite 10 finden Sie einem Beitrag von Ulrike Lang, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (Mitglied in der CPDWL-Sektion)  in einem umfangreicheren internationalen Bericht über Auswirkungen auf den Arbeitsalltag in deutschen Bibliotheken während der ersten Coronawelle. Hier finden Sie auch Berichte aus weiteren Ländern.

Link zum Newsletter

Neue Initiative #IFLAfromHome – wherever you are

Mit der neuen Initiative #IFLAFromHome reagiert der internationale Bibliotheksverband IFLA auf die aktuelle Ausnahmesituation, wie auch die Absage des Weltkongresses im August in Dublin. Unter dem Hashtag #IFLAFromHome können künftig via Social Media und E-Mail Tools, Ideen und Ressourcen geteilt werden, um auch in Zeiten ohne internationalen Fachaustausch von einem starken und vereinten globalen Bibliotheksumfeld zu profitieren.

Weitere Informationen

 

Call for Chapters: Einfluss der Pandemie auf Bibliotheken

Bibliotheksmitarbeitende, Forschende, Historiker*innen oder auch Information Professionals sind aufgerufen, Beiträge für ein geplantes Buch des Verlages IGI Global einzureichen. Es geht um eine eingehende Darstellung verschiedener Reaktionen und Einflüsse auf Bibliothekstypen, Bibliotheksmitarbeitende und Informationsexperten während der COVID-19-Pandemie. Es richtet sich an Fachleute, die an einem tieferen Verständnis der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf kulturelle Einrichtungen wie Bibliotheken interessiert sind.

Folgende Themen sollen vorkommen: virtuelle Dienste, aufkommende Technologien, Hygienekonzepte und Schutzmaßnahmen, Blockchainentwicklungen, Auswirkungen auf medizinische Bibliotheken, Smart Libraries, Auswirkungen auf Bibliotheksmitarbeitende.

Der Buchtitel heißt Challenges Faced by Libraries During a Global Health Crisis: Response to the COVID-19 Pandemic

Beiträge können bis zum 4. Juli eingereicht werden.

Weitere Informationen

Onlineseminar zu Informationskompetenz und Desinformation, 8. Mai 2020, 11:30 Uhr

Das „The Energy and Resources Institute“ (TERI) und die IFLA laden am 8. Mai um 11:30 Uhr MEZ (d.h. 3-4 pm IST, Indian Standard Time, +3,5 h zu MEZ) zu einem interaktiven und internationalen Live-Onlineworkshop zur Informationskompetenz im Hinblick auf die aktuelle Falsch- und Desinformation befasst. TERI und IFLA haben dieses Webinar so zugeschnitten, dass es aktuelle Beispiele und Aktivitäten zur Stärkung der Informationskompetenz bietet, Auswirkungen von Falschinformationen in verschiedenen digitalen Medien zeigt und die Teilnehmenden befähigt, ausgewählte und verlässliche Informationen in dieser Zeit auszumachen. Als Referent mit dabei ist Prof. Michael Seadle vom IBI der Humboldt-Universität.

Der Zugang zu vertrauenswürdigen und korrekten Informationen für die Öffentlichkeit ist bei Naturkatastrophen oder einer Pandemie für die Öffentlichkeit essentiell. Informationskompetenz ist zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um Informationen verantwortungsvoll zu konsumieren und zu verbreiten.

Anmeldung und weitere Informationen

 

Digital information

 

IFLA-Umfrage zu Lockerungen für Bibliotheksnutzung

Da immer mehr Länder dazu übergehen, die Beschränkungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu lockern, stehen Bibliotheken vor der schwierigen Entscheidung, wie sie für die Benutzung wieder öffnen und die Sicherheit für Personal und Nutzer*innen gewährleisten können. Dafür sammelt die IFLA-Sektion Management of Library Associations Beispiele für internationale Strategien, Pläne sowie Lösungen und Umgang mit Unsicherheiten von Bibliotheksverbänden, Agenturen und Netzwerken, um voneinander zu lernen.

Die Ergebnisse werden den Mitgliedern der Sektion direkt zur Verfügung stehen und in laufende Aktualisierungen der IFLA-Ressourcenseite COVID-19 „Covid-19 and Libraries“ einfließen.

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IFLA-Sektionen und Satellite Meetings gehen online

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation war das für den 24. April 2020 in der DNB Frankfurt geplante Midterm-Meeting der IFLA Cataloguing Section abgesagt worden. Die Sektion hat sich statt dessen virtuell getroffen. Renate Behrens (DNB), Mitglied der Gruppe, berichtet, dass die Überarbeitung der International Cataloguing Principles (ICP) unverändert fortgeführt wird.

Auch die beiden geplanten Satellite Meetings für den Sommer sollen nicht einfach ausfallen, sondern als virtuelle Veranstaltungen durchgeführt werden. Das von der Cataloguing Section und VIAF geplante Satellite Meeting zu Normdaten wird auf das nächste Jahr in Rotterdam verschoben. Die Kolleg*innen, die bereits einen Abstract eingereicht hatten, werden gebeten, dies im nächsten Jahr zu wiederholen. Anders sieht es beim geplanten „RDA in Europe“ Satellite Meeting aus. Diese gemeinschaftliche Veranstaltung des Committee on Standards, der Cataloguing Section und der European RDA Interest Group soll ebenfalls als virtuelle Veranstaltung in diesem Sommer stattfinden. Einzelheiten dazu werden in Kürze bekannt gegeben.

Hier ein Foto der Arbeitsgruppe ISBD Review im letzten Jahr in Athen (Foto: Christian Alivertiy)

Internationale Fernleihe in der Pandemie: IFLA rollt neues Tool aus

RSCVD heißt die Plattform und hinter der Abkürzung verbirgt sich „Resource Sharing during COVID-19“. Die IFLA ermöglicht über eine Inter-Library-Loan-Plattform öffentlich finanzierten Bibliotheken, die am internationalen Leihverkehr teilnehmen, sich gegenseitig mit Informationsquellen und Materialien zu versorgen. Vor allem Open-Access-Quellen, Artikel und Buchkapitel können geordert werden. Es dürfen nur Institutionen, keine Einzelpersonen diesen Service nutzen, was entsprechend vor Erfüllung der Anfrage geprüft wird. Dieser Service ist ein Pilotprojekt und wird bis zum 31. August getestet.

Die Initiative ging vom IFLA Document Delivery and Resource Sharing (DDRS) Standing Committee aus. Der Ständige Ausschuss der IFLA für Dokumentlieferung und gemeinsame Nutzung von Ressourcen (DDRS) möchte internationaler Aktivitäten zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen während der Zeit von COVID-19 besser unterstützen.

Bedingungen der Nutzung und Teilnahme kann man auf einer FAQ-Seite finden.

Zugang zu RSCVD gibt es hier.

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Fake-News in Pandemiezeiten auf die Schliche kommen

Die IFLA hat ihr Poster „How to spot Fake News“ aktualisiert. Angestoßen wurde diese Initiative von der leider durch die Pandemie ausgelösten „Infodemie“ an Falschnachrichten und Desinformationen. Falsche Informationen über das Virus und potentielle Behandlungsmethoden und Geschichten, die versuchen, Spaltungen und Misstrauen zu erzeugen, bergen die Gefahr, dass die Bemühungen, die Ausbreitung zu stoppen, Schaden nehmen.

Bibliotheken vermitteln und empfehlen ihren Nutzerinnen und Nutzern, kritisch mit Informationen umzugehen. Traditionell konzentrierten sich diese Bemühungen auf Studierende in akademischen Bibliotheken, aber in den letzten Jahren wurde auch in öffentlichen Bibliotheken Bemühungen vorangetrieben, Informationskompetenz zu vermitteln.

In dieser Situation hat die IFLA eine aktualisierte Version unseres beliebten Infografikblatts „How To Spot Fake News“ herausgegeben, wobei der Schwerpunkt verstärkt auf die Notwendigkeit gelegt wurde, sich bei maßgeblichen Quellen zu erkundigen und anzuerkennen, dass viele Nachrichten inzwischen über Nachrichten in sozialen Medien verbreitet werden.

Weitere Informationen zum Poster

IFLA-Onlineseminar am 23. April zur digitalen Integration in Coronazeiten

Das Coronavirus hat verdeutlicht, wie wichtig es für unseren Alltag ist, online zu sein. Sei es, die aktuellen Meldungen zu verfolgen, sich mit Freunden in sozialen Netzwerken oder Onlinezusammenkünften zu treffen oder von zu Hause aus arbeiten zu können. Gerade diejenigen, die am meisten auf Gesundheitsversorgung und soziale Unterstützung angewiesen sind, sind oftmals von den digitalen Möglichkeiten ausgegrenzt: ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Obdachlose und Menschen mit unsicherer Wohnsituation, Menschen mit geringerer Bildung, Arbeitslose oder Menschen mit niedrigem Einkommen.

Bibliotheken spielen in ihren Communities eine entscheidende Rolle beim Aufbau digitaler Integration und digitaler Gesundheitskompetenz.

In diesem Webinar werden praktische Beispiele und Lösungen vor allem aus England und Wales vorgestellt und sind eine gemeinsame  Initiative der IFLA-Sektion Health and Biosciences Libraries.

Zeit:  23. April 2020, 15.00 – 16.00 BST (GMT+1)
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