Neue Initiative #IFLAfromHome – wherever you are

Mit der neuen Initiative #IFLAFromHome reagiert der internationale Bibliotheksverband IFLA auf die aktuelle Ausnahmesituation, wie auch die Absage des Weltkongresses im August in Dublin. Unter dem Hashtag #IFLAFromHome können künftig via Social Media und E-Mail Tools, Ideen und Ressourcen geteilt werden, um auch in Zeiten ohne internationalen Fachaustausch von einem starken und vereinten globalen Bibliotheksumfeld zu profitieren.

Weitere Informationen

 

Call for Papers: IFLA-Journal-Sonderausgabe zu Archivierungs- und Konservierungsstrategien

Gesucht werden Best Practices von Fachleuten zu Fragen von physischer und digitale Aufbewarung von Ressourcen und zur Langzeitarchivierung. Das IFLA-Journal und die IFLA-Sektion Preservation and Conservation planen ein Sonderheft zu diesem Themenspektrum. Reinhard Altenhöner, Stellvertretender Generaldirektor der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, und
Jacob Nadal, Director for Preservation, Library of Congress, USA, sind Herausgeber dieses Sonderheftes.

Die Langzeitarchivierung von Sammlungen ist für Bibliotheken auf der ganzen Welt ein ständiges und in vielen Fällen sehr anspruchsvolles tchnisches und organisatorisches Erfordernis, welches ein gutes Verständnis von Prozessmanagement voraussetzt. Es sind viele Faktoren zu berücksichtigen, um festzustellen, wie sichere, zuverlässige und nachhaltige Speicher- und Zugriffslösungen am besten bereitgestellt werden können im Hinblick auf Haushaltsbeschränkungen, Umweltauswirkungen und die kurz- und langfristigen Ziele und Verpflichtungen einer bestimmten Bibliothek, eines Archivs oder einer Informationsorganisation.

Die Beiträge sollten in englischer Sprache verfasst sein, eine Länge von 5.000-10.000 Wörtern haben und einen Abstract als Teil des Beitrags enthalten. Bis 30. September können Beiträge eingereicht werden.

Weitere Informationen

IFLA Journal

Call for Chapters: Einfluss der Pandemie auf Bibliotheken

Bibliotheksmitarbeitende, Forschende, Historiker*innen oder auch Information Professionals sind aufgerufen, Beiträge für ein geplantes Buch des Verlages IGI Global einzureichen. Es geht um eine eingehende Darstellung verschiedener Reaktionen und Einflüsse auf Bibliothekstypen, Bibliotheksmitarbeitende und Informationsexperten während der COVID-19-Pandemie. Es richtet sich an Fachleute, die an einem tieferen Verständnis der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf kulturelle Einrichtungen wie Bibliotheken interessiert sind.

Folgende Themen sollen vorkommen: virtuelle Dienste, aufkommende Technologien, Hygienekonzepte und Schutzmaßnahmen, Blockchainentwicklungen, Auswirkungen auf medizinische Bibliotheken, Smart Libraries, Auswirkungen auf Bibliotheksmitarbeitende.

Der Buchtitel heißt Challenges Faced by Libraries During a Global Health Crisis: Response to the COVID-19 Pandemic

Beiträge können bis zum 4. Juli eingereicht werden.

Weitere Informationen

Onlineseminar zu Informationskompetenz und Desinformation, 8. Mai 2020, 11:30 Uhr

Das „The Energy and Resources Institute“ (TERI) und die IFLA laden am 8. Mai um 11:30 Uhr MEZ (d.h. 3-4 pm IST, Indian Standard Time, +3,5 h zu MEZ) zu einem interaktiven und internationalen Live-Onlineworkshop zur Informationskompetenz im Hinblick auf die aktuelle Falsch- und Desinformation befasst. TERI und IFLA haben dieses Webinar so zugeschnitten, dass es aktuelle Beispiele und Aktivitäten zur Stärkung der Informationskompetenz bietet, Auswirkungen von Falschinformationen in verschiedenen digitalen Medien zeigt und die Teilnehmenden befähigt, ausgewählte und verlässliche Informationen in dieser Zeit auszumachen. Als Referent mit dabei ist Prof. Michael Seadle vom IBI der Humboldt-Universität.

Der Zugang zu vertrauenswürdigen und korrekten Informationen für die Öffentlichkeit ist bei Naturkatastrophen oder einer Pandemie für die Öffentlichkeit essentiell. Informationskompetenz ist zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um Informationen verantwortungsvoll zu konsumieren und zu verbreiten.

Anmeldung und weitere Informationen

 

Digital information

 

IFLA-Umfrage zu Lockerungen für Bibliotheksnutzung

Da immer mehr Länder dazu übergehen, die Beschränkungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu lockern, stehen Bibliotheken vor der schwierigen Entscheidung, wie sie für die Benutzung wieder öffnen und die Sicherheit für Personal und Nutzer*innen gewährleisten können. Dafür sammelt die IFLA-Sektion Management of Library Associations Beispiele für internationale Strategien, Pläne sowie Lösungen und Umgang mit Unsicherheiten von Bibliotheksverbänden, Agenturen und Netzwerken, um voneinander zu lernen.

Die Ergebnisse werden den Mitgliedern der Sektion direkt zur Verfügung stehen und in laufende Aktualisierungen der IFLA-Ressourcenseite COVID-19 „Covid-19 and Libraries“ einfließen.

Weitere Informationen

Internationale Fernleihe in der Pandemie: IFLA rollt neues Tool aus

RSCVD heißt die Plattform und hinter der Abkürzung verbirgt sich „Resource Sharing during COVID-19“. Die IFLA ermöglicht über eine Inter-Library-Loan-Plattform öffentlich finanzierten Bibliotheken, die am internationalen Leihverkehr teilnehmen, sich gegenseitig mit Informationsquellen und Materialien zu versorgen. Vor allem Open-Access-Quellen, Artikel und Buchkapitel können geordert werden. Es dürfen nur Institutionen, keine Einzelpersonen diesen Service nutzen, was entsprechend vor Erfüllung der Anfrage geprüft wird. Dieser Service ist ein Pilotprojekt und wird bis zum 31. August getestet.

Die Initiative ging vom IFLA Document Delivery and Resource Sharing (DDRS) Standing Committee aus. Der Ständige Ausschuss der IFLA für Dokumentlieferung und gemeinsame Nutzung von Ressourcen (DDRS) möchte internationaler Aktivitäten zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen während der Zeit von COVID-19 besser unterstützen.

Bedingungen der Nutzung und Teilnahme kann man auf einer FAQ-Seite finden.

Zugang zu RSCVD gibt es hier.

Weitere Informationen

Fake-News in Pandemiezeiten auf die Schliche kommen

Die IFLA hat ihr Poster „How to spot Fake News“ aktualisiert. Angestoßen wurde diese Initiative von der leider durch die Pandemie ausgelösten „Infodemie“ an Falschnachrichten und Desinformationen. Falsche Informationen über das Virus und potentielle Behandlungsmethoden und Geschichten, die versuchen, Spaltungen und Misstrauen zu erzeugen, bergen die Gefahr, dass die Bemühungen, die Ausbreitung zu stoppen, Schaden nehmen.

Bibliotheken vermitteln und empfehlen ihren Nutzerinnen und Nutzern, kritisch mit Informationen umzugehen. Traditionell konzentrierten sich diese Bemühungen auf Studierende in akademischen Bibliotheken, aber in den letzten Jahren wurde auch in öffentlichen Bibliotheken Bemühungen vorangetrieben, Informationskompetenz zu vermitteln.

In dieser Situation hat die IFLA eine aktualisierte Version unseres beliebten Infografikblatts „How To Spot Fake News“ herausgegeben, wobei der Schwerpunkt verstärkt auf die Notwendigkeit gelegt wurde, sich bei maßgeblichen Quellen zu erkundigen und anzuerkennen, dass viele Nachrichten inzwischen über Nachrichten in sozialen Medien verbreitet werden.

Weitere Informationen zum Poster

IFLA-Onlineseminar am 23. April zur digitalen Integration in Coronazeiten

Das Coronavirus hat verdeutlicht, wie wichtig es für unseren Alltag ist, online zu sein. Sei es, die aktuellen Meldungen zu verfolgen, sich mit Freunden in sozialen Netzwerken oder Onlinezusammenkünften zu treffen oder von zu Hause aus arbeiten zu können. Gerade diejenigen, die am meisten auf Gesundheitsversorgung und soziale Unterstützung angewiesen sind, sind oftmals von den digitalen Möglichkeiten ausgegrenzt: ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen, Obdachlose und Menschen mit unsicherer Wohnsituation, Menschen mit geringerer Bildung, Arbeitslose oder Menschen mit niedrigem Einkommen.

Bibliotheken spielen in ihren Communities eine entscheidende Rolle beim Aufbau digitaler Integration und digitaler Gesundheitskompetenz.

In diesem Webinar werden praktische Beispiele und Lösungen vor allem aus England und Wales vorgestellt und sind eine gemeinsame  Initiative der IFLA-Sektion Health and Biosciences Libraries.

Zeit:  23. April 2020, 15.00 – 16.00 BST (GMT+1)
Register for this webinar. Check the timezone where you are.

Weitere Informationen und Anmeldung

Gewinner des 5th IFLA Green Library Award 2020 stehen fest

Der Gewinner ist die Universitätsbibliothek Rangsit (Thailand) mit ihrer Einreichung über ein nachhaltiges Umweltmanagement. Die fünf Zweitplatzierten kamen in diesem Jahr aus China, Kroatien, Ungarn, Senegal und Sri Lanka.

Der Preis wird zum fünften Mal in Folge von der Special Interest Group der IFLA ENSULIB (Environment, Sustainability and Libraries) vergeben und wird vom De Gruyter Verlag (Boston/Berlin) gesponsert. Über 50 Einreichungen aus der ganzen Welt waren eingegangen. Diese wurden von einer Jury von über 30 Bibliotheksfachleuten, Architekten und Studierenden geprüft.

Weitere Informationen aus der offiziellen Pressemitteilung

IFLA-Satellite 12.+13. August in Galway: Artificial Intelligence and User Experience, CfP verlängert bis 24. April

In vielen Aspekten des Bibliotheksbetriebs werden zunehmend Technologien der künstlichen Intelligenz (KI) eingesetzt. Einige Anbieter fügen auch Elemente der künstlichen Intelligenz in Bibliotheksprodukte ein, einschließlich Recherche- und Discoveryplattformen. Die Rolle und der Einfluss der künstlichen Intelligenz bieten sowohl Chancen als auch Herausforderungen.

Diese Veranstaltung wird die Open Search, die Recherche, die Gestaltung der Benutzerschnittstelle und die Benutzererfahrung sowie die Rolle und die Auswirkungen von KI-Technologien in diesen Bereichen untersuchen. Zu den Diskussionsthemen gehören: Recherchen, Gestaltung der Benutzeroberfläche und Benutzererfahrung, KI-Technologien, Generierung und Verarbeitung natürlicher Sprache, maschinell Lernplattformen (Deep Learning) , Text Mining, Sprach-/Gesichtserkennung, Biometrie, Nutzung und Auswirkungen von KI-optimierter Hardware und „intelligenten“ Geräten wie Amazon Echo, Google Home und Apple Siri, Algorithmen, innovative Dienstleistungen, neue Kompetenzen, Chat, Ethik.
Der Call for Paper ist verlängert worden bis zum 24. April.

Weitere Informationen zum Aufruf